Time in Germany

Sonntag, 5. Mai 2013

Koffer...

Hey,

ich dachte mir, ich zeige euch mal meinen Koffer und meine stylischen Kofferanhänger:)
Ich bin jetzt schon verzweifelt, wenn ich daran denke, dass ich nur 23 Kg mitnehmen darf und der Koffer schon 4 kg wiegt...




Ganz liebe Grüße,
Lena

Donnerstag, 2. Mai 2013

Zusätzlich zu den Unterlagen...

Hey,

zusätzlich zu den Unterlagen braucht ihr noch eine Kopie eures Reisepasses.
Diesen solltet ihr auch rechtzeitig beantragen, weil bei mir hat es schon mal 3 Wochen gedauert bis ich ihn abholen konnte und solange konnte meine Bewerbung nicht abgesendet werden.

Dann braucht ihr noch ein Lehrergutachten, wobei ich hier echt dankbar bin, dass meine Lehrer so schnell waren, aber es gibt auch Lehrer die dafür ewig brauchen:D
Den größten Aufwand hatte ich allerdings mit dem Gutachten vom Arzt.
Meine Ärztin hat das Gutachten auf Deutsch ausgefüllt, was zum Glück anscheinend kein Problem war.
Jeder der sein Austauschjahr in den USA verbringt, muss einen Tuberkulosetest machen.
Naja das Problem fing damit an, dass meine Ärztin keinen da hatte, weil man die eigentlich nicht mehr macht, da sie ziemlich unzuverlässig sind. Sie konnte aber auch keinen bestellen, weil man da immer 30 an einem Tag aufbrauchen muss. Dann habe ich angefangen herumzutelefonieren, welcher Arzt den Test macht. Bei den meisten hätte ich aber ewig warten müssen, aber ich hatte Glück und habe einen gefunden, der den relativ schnell machen konnte. (Wegen dem Termin bin ich dann auch am ersten Tag meines Praktikums zu spät gekommen, aber der Leiter war netterweise noch später dran;))
War ich froh, dass der Test dann negativ ausgefallen ist. Um ehrlich zu sein ich hätte nicht einmal Zeit gehabt zum Lunge röntgen:D Das hätte aber leicht anders sein können, weil ich noch geimpft bin und der Test, dann bei den meisten positiv ausfällt;)

Wie schon gesagt, fangt frühzeitig mit dem bewerben an!!!:D

LG Lena:D

Unterlagen ausfüllen...

Hey,

Und jetzt noch ein sinnvollerer Post;)
Ich erzähle euch heute einmal ein bisschen was über die Unterlagen, die ins Gastland geschickt werden.Erstmal ein Tipp fangt früh mit dem Bewerben an, weil sonst habt ihr den gleichen Stress mit den Unterlagen wie ich.
Neben ein paar Infos über eure Hobbies und eure Familie, müssen dann ein Gastfamilienbrief und ein Brief von euren Eltern an eure Gastfamilie geschrieben werden.
Ich stelle euch mal meinen Gastfamilienbrief hier rein, aber ich würde euch raten euren einfach nach eurem Gefühl zu schreiben, weil die Gastfamilie soll ja schließlich zu euch passen;)

Dear Host Family,
My name is Lena and I'm almost 16 years old.
I live in a town in Bavaria. My town has about 40,000 inhabitants and I like it very much.

My mum's name is B. and she is * years old.
She is a housewife, but she has many interests.
She goes in an yoga course every week and about twice a month she goes to cooking courses.
Also she likes meeting her friends.

The name of my father is A. and he is * years old.
He's a rotary printer and he loves his job.
He is very interested in Huskies. He had Huskies with his friends and they have done dog sledding.
Also he would like to travel to Scandinavia or Alaska.

I'm an only child, but I like children very much and would be happy, if I had host siblings, but it would also be okay, if I had none. We have one dog. Her name is Briska, she is 6 years and I love her very much.

I like my school very much and I have a great class. Most of my friends are in my class, so it is always fun. Most of the teachers are friendly. A special thing about my school is that it is only for girls. Of course there are advantages and disadvantages about it, but I like it.
Our school is famous for our dancing teams. I've been dancing in 5th and 6th grade too.
My favorite subjects in school are Maths (because I'm pretty good in it and it's fun for me) and politics (because we speak about interesting topics).
After school I join a club called “Debating Society”, in which we debate formal in English about political and social topics.
Last autumn holiday we were with this club in Kerkrade, Netherlands, where we simulated with other pupils from whole Europe the European Parliament. It was really cool, because we got known to the work of a delegate and did our own proposals. Also it was a great experience to dress formal and the whole weekend we've spoken only in English. There were native speakers too and so it was a great mix.

I've already done 2 internships.
I've done the first one in the 8th grade. At 8 afternoons I helped children with migration background with their homework.
For the second internship I was 4 days in the kindergarten. It was really great and I enjoyed playing with the children and looking after them.
At the moment I do my third internship.
I work with disabled children for 2 weeks.
I like it very much. It's a great experience and I'm thinking about doing something like this later.
But I'm really not sure what I want to do later, because at the moment I'd like to become a lawyer or a psychologist too.
A dream of mine is that I would like to get the IB-Diploma (International Baccalaureate- Diploma), but since schools are very expensive, it probably won't work.

My next goal is to go to a good university, probably in another country.

I go with one of my best friends regularly to the gym. I love skiing, but I'm not very good in it.
. Since 4 years I've been going every year for a skiing holiday with my dad a few days to Austria. In general I'm not so good in sports.
I love the sea too.
I like reading and since one year I read a lot in English too.
At the moment my favorite books are the Hunger Games books.
When I was younger I read a lot, but now I often missing the time.
I also like listening music. At the moment my favorite song is Let her go (Passenger), but this changes often.
Of course I also like meeting my friends.

I love traveling. In my last summer holiday I was for a language course in Totnes (England) for 3 weeks. I lived in an host family, which was a great experience. With my parents I was already in Austria, Italy and Mallorca.

I want to get known to the USA and I think there is a big difference between being a tourist and living there. This country really fascinates me and I would like to gain a “second family” there.
I think an exchange year is a great experience and I would be very thankful, if you would give me the opportunity to experience that.

At home I'm cleaning my room and my bathroom, I'm setting the table and I go sometimes for a walk with our dog, so of course I will help in the household too, if you want me to do that.
Of course I'd like to tell you something about Germany too.

I hope you got a good impression of me and I want to thank you that you took the time to read my letter. I would be very glad if you would decide that I get the chance to live with you for 10 months.
Best wishes,
Lena

LG Lena

1001 Seitenaufrufe!!!

Hey,
ich habe gerade gesehen, dass ich 1001 Seitenaufrufe habe!
Das ist der Hammer!!!;)
Vielen, vielen Dank dafür:D
Vor allem weil ich nicht dachte, dass irgendjemand meinen Blog liest;)
Das war jetzt wohl der sinnloseste Post ever, aber ich wollte meine Freude mal mit euch teilen;)
LG Lena:)

Freitag, 26. April 2013

Bewerbungen und Vorstellungsgespräche!

Hey,

ich dachte mir, ich erzähle euch mal ein bisschen was über den Bewerbungsprozess.
Also da ich eigentlich ein Stipendium gebräucht hätte, ( ist eine längere Geschichte), habe ich mich bei ziemlich vielen Organisationen beworben. Hoffentlich weiß ich jetzt noch alle.;)
Bei Travelworks, Into, Experiment eV, yfu und EF hatte ich ein Auswahlgespräche und zu ein paar anderen habe ich nur Stipendienbewerbungen hingeschickt.

Im Allgemeinen ist es bei allen ziemlich ähnlich.
Bei yfu und Experiment muss man vorher eine kurze Bewerbung (auch wenn man kein Stipendium beantragt), ausfüllen, in der man z.B. ein Motivationsschreiben oder einen Lebenslauf beifügen muss und seine Hobbies und so was in der Art angeben soll.

Yfu hatte als einziges ein Gruppenauswahlgespräch, (obwohl EF auch oft welche durchführt.)
Als ich reingekommen bin, musste ich erstmal in einem Warteraum auf die anderen Mitglieder meiner Gruppe warten. In jeder Gruppe sind 6 Personen und so hatte man schon einmal die Möglichkeit sich ein bisschen kennenzulernen. Dann sind wir in einen anderen Raum gegangen und haben über irgendwelche Problemsituationen dikutiert. Der Vorteil dabei ist natürlich, dass man, wenn man mal nichts weiß, die anderen reden lassen kann;) Danach gab es noch ein kurzes Einzelgespräch von etwa 10 Minuten, in dem einfach nochmal Fragen zu den Hobbies und so gestellt wurden.
Bei den anderen waren es Einzelgespräche und ein Teil des Gesprächs war immer in Englisch.

Also erstmal habe ich eine Kurzbewerbung an Travelworks abgeschickt, auf die ich auch gleich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen habe, zu dem ich meine letzten Zeugnisse mitbringen sollte. Es war so, dass das Gespräch in einem privaten Haus stattgefunden hat. Die Interviewerin war selbst ein halbes Jahr in den USA gewesen und konnte dadurch viel erzählen.
Die Reihenfolge kann je nach Interviewer natürlich anders sein, aber meine Mama wurde erstmal weggeschickt und ich habe mit dem Slep-Test angefangen. (Den Slep-Test habe ich übrigens nur bei Travelworks gemacht.) Dieser besteht aus einem Hörteil und einem Leseteil. Ihr braucht echt keine Angst davor haben, denn der ist nicht so schwer und bis jetzt ist noch niemand durchgefallen.
Danach haben wir ein bisschen auf Englisch gesprochen, auch davor müsst ihr keine Angst haben, denn das sind einfach nur so Fragen, wie "Why do you want in the USA?" oder "Describe your best friend!". Nachdem das alles gemacht wurde, dürfen dann die Eltern mit dazukommen und noch bestehende Fragen werden geklärt.
Ja und dann habe ich mich halt für Travelworks entschieden und mich nach ein paar Tagen angemeldet.

Wenn ihr irgendwelche Fragen zu der Bewerbung bei irgendeiner dieser Organisationen habt, könnt ihr euch gerne bei mir melden.;D

LG Lena:D


Dienstag, 23. April 2013

Eltern überreden!

Hey,

Für viele zukünftige Austauschschüler wird sich auch irgendwann die Frage stellen: "Wie erzähle ich es am besten meinen Eltern bzw. wie überrede ich sie?. Deswegen dachte ich mir, ich mache mal einen Post, wie das Ganze so bei mir abgelaufen ist. Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht mehr, wie ich es meinen Eltern gesagt habe. Wahrscheinlich habe ich ihnen einfach gesagt, dass ich etwas darüber im Internet gelesen habe und dass ich die Idee toll finde.
An das Überreden kann ich mich allerdings sehr gut erinnern;)
Meine Eltern waren überhaupt nicht begeistert von der Idee. Da ich auch der Typ bin, der vor 4 Jahren im Skikurs noch total viel Heimweh hatte (und das waren nur 5 Tage:)), dachten sie wahrscheinlich, dass es nur eine Phase ist. Naja ich glaube ich habe ihnen die positiven Argumente für ein Austauschjahr so oft erzählt, dass sie nur zugestimmt haben, weil sie ihre Ruhe haben wollten (und das war 1 Jahr nachdem ich davon angefangen habe!!!). Allerdings gab es 2 Bedingungen. Die erste war, dass ich noch nicht in der 9.Klasse gehen durfte und in den Sommerferien eine Sprachreise machen sollte, weil sie wohl dachten, dass ich da schon so Heimweh bekommen würde, dass ich nicht mehr weg will. Die fand ich jetzt nicht so schlimm, weil die Sprachreise auf jeden Fall super war:D Die zweite war, dass ich ein Vollstipendium bräuchte. Daraufhin habe ich mich für alle Vollstipendien, die es für die USA gibt und die für mich in Frage kommen beworben. Da die Chancen aber auch nicht sonderlich gut dafür standen, habe ich angefangen mit meinen Eltern zu diskutieren, ob es nicht auch mit Teilstipendium gehen würde, wenn ich den Rest drauf zahle. Nach langem hin und her haben sich meine Eltern darauf eingelassen. Ich habe dann übrigens auch eins bekommen für Italien. Naja darauf hin ist meinen Eltern klar geworden, dass die USA mein großer Traum ist und wir haben Italien wieder abgesagt. (Leider nachdem der Vertrag unterschrieben war, also mit Rücktrittsgebühren, die ich zahlen muss)
Jetzt haben wir uns darauf geeinigt, dass ich einen relativ kleinen Teil zahle, weil das Geld, das ich gespart habe, ja eigentlich fürs Studium und den Führerschein ist.
Also für alle, bei denen ihre Eltern die Pläne unterstützen freue ich mich natürlich und an alle anderen gebt einfach nicht auf, man kommt auch mit kleinen Schritten ans Ziel!:)
Ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr eure Eltern auch überzeugen könnt.

LG Lena:D

Montag, 22. April 2013

Wie ich auf die Idee gekommen bin...

Hey ihr alle!

Also in diesem Post geht es darum, wie ich überhaupt auf die Idee gekommen bin, ein Austauschjahr zu machen. (Wie die Überschrift ja auch schon sagt;))

Um ehrlich zu sein, bin ich immer wieder fasziniert, wenn ich lese, dass Leute seit ihrer Kindheit wussten, dass sie später mal ein Austauschjahr machen wollen. Wenn mich jemand so früh gefragt hätte, hätte ich denjenigen wahrscheinlich für verrückt erklärt.
Also bis vor ca. 3 Jahren war mir noch nicht einmal wirklich bewusst, dass es diese Möglichkeit gibt. Irgendwann bin ich dann auf die Idee gekommen, dass es doch cool wäre, ohne meine Eltern in den Urlaub zufahren  und schnell hatte ich beschlossen, dass ich eine Sprachreise machen will. Da viele Sprachreisenanbieter auch Austauschjahre anbieten, wurde ich mit der Idee konfrontiert und war sofort total begeistert.
Ich denke so circa bin ich auf die Idee gekommen;)

LG Lena:D